Hüftprothese: Welche Sportarten sind noch möglich?

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Generell ist zu beachten ist, dass in der Frühphase – also circa in den ersten drei Monaten, sich zunächst wieder eine stabile Narbe um das Gelenk herum bilden darf. In dieser Zeit sollten keine Extrembewegungen des Hüftgelenks durchgeführt werden (beispielsweise extremes Überstrecken oder extremes Beugen). Ist das Gelenk fest eingeheilt sind prinzipiell alle sportlichen Aktivitäten wieder möglich. Ratsam sind eher solche, die zu einer geringeren Gelenkbelastung führen, wie beispielsweise Wandern, Walking oder Schwimmen und Radfahren. Sportarten, die zu einer vermehrten Stoßbelastung führen, wie beispielsweise Fußball, Tennis oder Squash auf stumpfen Hallenboden, sind eher zu meiden.

Stent: Wie ändert sich mein Leben?

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Wie ändert sich mein Leben mit einem Stent?

Dr. med. Dierk Moyzes:

Wir unterscheiden zwei Sorten von Stents, die unbeschichteten und die beschichteten. Bei unbeschichteten Stents muss beachtet werden, dass man unbedingt für vier Wochen nach dem Einsetzen eine doppelte Blutverdünnung mit ASS100 und Clopidogrel oder Prasugrel, das sind bestimmte Blutverdünnungsmedikamente, die auf den Blutplättchen wirken, einnehmen muss. Darunter ist die Blutungsneigung deutlich erhöht, das heißt man sollte größere körperliche Belastungen, Gewichte tragen und größere sportliche Aktivitäten nicht eingehen.
Und bei den beschichteten Stents muss beachtet werden, dass die doppelte Blutverdünnung mit ASS und Clopidogrel oder auch Prasugrel, das sind beides Medikamente, die auf die Blutplättchen wirken, auf 12 Monate verlängert wird. Die Blutungsneigung ist somit für 12 Monate deutlich erhöht, was bedeutet, dass Sie Extremsportarten meiden sollten, die mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden sind. Selbstverständlich ist auch schon in dieser Phase, nach Einsetzen des Stents, Sporttreiben gut. Man würde so vorgehen, dass man nach circa 6 Wochen einen Belastungstest/ Ergometrie durchführt und im Anschluss mit Ihnen einen Sport oder Ausdauersport bespricht, den Sie zum Kardiotraining benutzen können.
Ich werde oft gefragt, ob man mit Stents reisen könne? Das ist selbstverständlich möglich, denn der Stent ist fest im Herzkranzgefäß implantiert und es besteht keine Gefahr, dass Sie am Flughafen an der Magnetschwelle der Körperkontrolle aufgehalten werden. Der Stent löst auch keinen Alarm aus, Sie brauchen auch keinen besonderen Ausweis zeigen, im Gegensatz zu einem Herzschrittmacher- oder Defibrillator-Patienten. Sie sind weiterhin in der Lage eine MRT-Diagnostik zu bekommen, das heißt in einem großen Magnetfeld wird der Stent seine Form behalten, an dem Ort bleiben, wo er eingesetzt wurde und wird keine weiteren Gefahren auslösen.

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Knieprothesen-Implantation: Was bedeutet Navigation hier? (arztwissen.tv / Knie & Hüfte)

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Um die Implantationsgenauigkeit zu verbessern, haben wir heute die Möglichkeit, die Navigation einzusetzen. Das heisst – ähnlich wie bei Ihrem Fahrzeug – nutzen Sie die Navigation als Messinstrument, um den Ort zu bestimmen, wo Sie sich aufhalten und um sicher an Ihr Ziel zu gelangen. Genauso nutzt der Operateur während der Operation die Navigation, um in Echtzeit sicher sagen zu können, was passiert, wenn ich das Prothesenelement so oder so platziere und kann damit schon im Vorfeld ausloten, welche Position eine stabile Bandführung gewährleistet. Es werden am Oberschenkelknochen und Unterschenkelknochen Sender befestigt, wir können Patienten eigene Punkte am Kniegelenk abtasten und wir machen am Anfand der OP ein sogenanntes kinematisches Modell, das heisst, wir bewegen das Kniegelenk und das gesamte Bein im Raum und bekommen so Informationen, wie die patienteneigene Gelenkkette funktioniert, sodass wir am Ende die Prothese genau so platzieren können, dass Sie räumlich gut sitzt und der Bewegungsumfang und -ablauf ungestört funktionieren kann.

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