Kieferwachstum – Kann ich es mit einer Zahnspange positiv beeinflussen?

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Kann nicht mit einer Zahnspange auch das Kieferwachstum positiv beeinflussen?

Mit einer herausnehmbaren Zahnspange auf jeden Fall! Man muss zum richtigen Zeitpunkt anfangen zu behandeln. Das heißt das Wachstum des Kiefers muss noch stattfinden. In der Regel ist es so, dass die Mädchen zwischen dem elften und 13. Jahr ihren maximalen Wachstumsschub haben, die Jungen etwas später zwischen zwölf und 14. Im Wachstumsalter kann man die Lage-Beziehung der Kiefer perfekt korrigieren. Das heißt, die Doppelspangen bewegen den Oberkiefer oder Untertiefer in die entsprechende Richtung. Diese Geräte müssen allerdings nachmittags und nachts getragen werden. Das ist schon ein Aufwand für die Kinder, aber man hat hinterher wirklich eine perfekt zueinander gestellte Zahnreihe -die Kiefer passen einfach zusammen.

Zahnspange: Worauf muss ich beim Tragen achten?

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Worauf muss ich beim Tragen einer Zahnspange achten?

Hier müssen wir natürlich zwischen einer festsitzenden und eine herausnehmbare Zahnspange unterscheiden. Bei der heraus nehmbaren Zahnspange ist es so, dass die Patienten natürlich motiviert sein müssen, sie zu tragen. Und ich sage zu meinen Patienten immer, die Zahnspange wirkt natürlich nur, wenn sie im Mund ist und nicht in der Hosentasche. Die Zähne müssen vorher gereinigt werden, damit die Zahnspange richtig wirken kann. Einmal in der Woche muss die Zahnspange auch gestellt werden – mit einem kleinen Nachstell-Schlüssel. Dazu nimmt man einen kleinen Schlüssel, den wir Ihnen mitgeben. Damit wird die Spanne meist einmal die Woche in Pfeilrichtung verstellt.
Zur Tragezeit kann ich sagen, die meisten Spangen werden zwischen 14 und 24 Stunden getragen und wichtig ist zu wissen, sie müssen natürlich die Zahnspange zum Essen, Zähne putzen und Sport herausnehmen.
Jetzt kommen wir zur festsitzenden Zahnspange. Hier ist das A und O die Zahnpflege. Und ganz wichtig zu wissen ist, dass hinter den Bbögen Speisereste hängen bleiben und die müssen regelmäßig entfernt werden sonst kann es dort zu karies oder auch zu weißen Flecken kommen und das wollen wir natürlich nicht.
Zum anderen ist zu beachten, dass man keine klebrigen Sachen mehr essen darf – möglichst keinen Kaugummi und kein Karamell, weil diese Materialien die Schlösser der Zahnspange verkleben. Man darf auch nicht mehr Äpfel abbeißen sondern man muss sich die Teile klein schneiden, damit man die Schlösser nicht verbiegt.

Zahlt die Krankenkasse jede Kieferorthopädische Behandlung?

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Zahlt die Kasse eigentlich jede kieferorthopädische Behandlung?

Leider nicht. Es muss eine besondere Fehlstellungen sein, die bei dem Kind vorliegt. Wir empfehlen aber jährliche Kontrollen. Es kann sein, dass in einem Jahr die Behandlung noch nicht bezahlt wurde, im nächsten Jahr sich die Fehlstellungen aber soweit entwickelt hat, dass sie dann von der Krankenkasse übernommen wird.
Es ist seit Jahren üblich, dass die Krankenkasse 80 Prozent der Kosten sofort übernehmen, mit den Eltern werden 20 Prozent abgerechnet. Am Ende der Behandlung, wenn die Behandlung mit Erfolg abgeschlossen wurde, erhalten die Eltern das ausgelegte Geld von der Krankenkasse zurück.
Bei Erwachsenen sieht es anders aus. Da muss eine sehr ausgeprägte Fehlstellung vorliegen, die nur mit Hilfe einer Operation zu korrigieren ist, dann zahlt die Krankenkasse da die Kosten.

Was kostet eine Zahnspange?

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Was kostet mich eine Zahnspange ?

Wenn die Patienten eine Fehlstellung haben, die von der Krankenkasse bezahlt wird, dann übernimmt die Krankenkasse auch auch die Kosten jede Spange.

Heutzutage ist es allerdings so, dass erstens vor dem Anbringen einer festen Apparatur ein Schutzlack aufgebracht wird. Zweitens arbeiten wir mit unsichtbaren und auch sehr hochwertigen Materialien und drittens wird der Zustand nach der Behandlung mit einem kleinen halte Draht fixiert wird, der an der Rückseite der Schneidezähnen befestigt wird. Diese Sonderkosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Sie kosten zwischen 20 und 40 Euro pro Monat extra. Man kann jedoch diese Kosten beim Lohnsteuerjahresausgleich anrechnen lassen.

Bei einer kleinen Fehlstellung zahlt die Krankenkasse gar nicht. Da müssen sie allerdings mit Kosten zwischen tausend und 6000 Euro rechnen.

Was sie dabei bedenken dürfen ist , dass sie nicht nur in ein strahlendes Lächeln investieren, sondern auch eine große Menge anderer gesundheitlicher Vorteilen haben. Das heißt, sie können ihre Zähne besser pflegen. Sie brauchen später eventuell keine Brücken und auf die dritten Zähne können sie, wenn sie Glück haben, vielleicht ganz verzichten.

Milchzähne – Warum müssen sie manchmal gezogen werden?

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Milchzähne – Warum müssen sie manchmal gezogen werden?

Der häufigste Grund für die Extraktion von Milchzähnen ist die ausgeprägte Zerstörung eines Milchzahns durch Karies. Um zu vermeiden, dass sich die Nachbarzähne anstecken, muss dieser Zahn entfernt werden.
Wenn ein Zahn aus kariösen Gründen entfernt wurde, müssen wir dafür sorgen, dass wir den Platz für den bleibenden Nachfolger halten. Deshalb setzen wir gerne einen Platzhalter ein, der dafür sorgt, dass die Zähne, die im Mund sind, am Ort gehalten werden und der neue durchbrechende Zahn durch diesen Kunststoffblock den Platz erhält, den er braucht.

Der zweite Grund für die Entfernung von Milchzähnen ist, dass man die Durchbruchsrichtung der bleibenden Zähne positiv beeinflussen kann. Wenn zum Beispiel ein Eckzahn schräg in die Tiefe liegt, kann man den Milchzahn zum korrekten Zeitpunkt entfernen. Daraufhin änderte der bleibende Zahn im Kiefer seine Durchbruchsrichtung und stellt sich korrekt ein.

Lispeln – Warum beinflusst es Zahn-und Kieferwachstum?

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Warum beeinflusst eigentlich Lispeln das Zahn-und Kieferwachstum?

Beim Lispeln ist es so, dass die Zunge eine falsche Funktionslage hat. Es gibt zwei Sorten von Lispeln: Einmal die Zunge hinter den oberen Schneidezähnen, dann werden die Schneidezähne nach vorne bewegt. Es entsteht eine große Stufe. Bei der anderen Sorte ist es so, dass die Schneidezähne auseinander gedrückt werden, weil die Zunge zu sehr zwischen den Zahnreihen und die Zähne am Wachstum beeinflusst.

Deshalb muss vor jeder kieferorthopädischen Behandlung die Zungenfunktion korrekt sein. Häufig schicken wir die Patienten dann zu einem Logopäden. Dieser Logopädie übt, diese Fehlstellung der Zunge abzutrainieren. Das Kind muss das natürlich zu Hause üben. Zehn bis 20 Stunden Training mit dem Logopäden sind manchmal notwendig. Dadurch hört das Kind natürlich auch auf zu lispeln und es ist gewährleistet, dass die Korrektur, die wir anschließend durchführen, auch wirklich stabil bleibt.

Selbstligierende Zahnspange – Welche Vorteile hat sie?

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Was genau is so eine selbstligierende Zahnspange und welche Vorteile hat die?

Eine selbstligierende Zahnspange ist auf jeden Fall eine feste Zahnspange. Sie unterscheidet sich von den herkömmlichen festen Spangen dadurch, dass der Behandlungsbogen nicht fest im Schloss ist, sondern etwas Spiel hat. Sie sehen hier, dass der Behandlungsbogen die Zähne miteinander verbindet . Das ist der Draht , der in den entsprechenden Schlössern eingebunden ist. Wie sie sehen, ist es hier mit kleinen Gummiligaturen fixiert . Dadurch sitzt der Bogen recht fest im Schloss.

Ich zeige jetzt einmal ein stark vergrößertes Modell von einem selbstligierenden Brecket. Das ist das Teil, das auf den Zahn aufgeklebt wird. Hier haben wir den Behandlungsdraht, der wird eingelegt ins Schloss und dann wird dieses Schloss. zugemacht. Dass der Bogen Spiel hat, hat zwei entscheidende Vorteile: Es werden viel leichtere Kräfte auf den Zahlen übertragen und somit hat der Patient weniger Schmerzen. Der zweite Vorteil ist, dass durch das Spiel des Biogens im Schloss der Kieferknochen im Wachstum angeregt wird und somit der Zahn ein besseres Fundament bekommt.

Warum schadet ein permanet offener Mund der Entwicklung des Gebiss?

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Bei einem permanent offenem Mund fehlt den Zähnen der Lippendruck. Durch den Lippendruck werden die Zähne durch ein Gleichgewicht zwischen Zunge und Lippen im Mund gehalten. Wenn die Lippen immer auf sind, der Patient also auch durch den Mund atmet , kommt es dazu, dass die oberen Schneidezähne nach vorne wachsen, weil der Lippendruck fehlt.

Die Kinder sollen ja auch durch die Nase atmen, denn in der Nase befinden sich kleine Härchen und kleine Drüsen, die Luft filtern; so sind die Kinder nicht zu häufig erkältet . Wir testen bei der Beratung, ob das Kind in der Lage ist durch die Nase Luft zu bekommen. Wenn das nicht der Fall ist, schicken weil die Patienten zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Dieser wird dann eventuell vorhandene Polypen entfernen.

Wenn allerdings das Kind gut Luft bekommen durch die Nase und der Lippendruck aber im Prinzip zu schwach ist, empfehlen wir dem Kind Lippengymnastik. Das muss es dreimal am Tag fünf Minuten machen. In der Regel ist es so, wenn das Kind dann wieder normal durch die Nase atmet, können sich die Zähne entsprechend entwickeln und die Schneidezähne können auch nicht mehr nach vorne wachsen.

Warum sollte ich mein Kind schon mit 4 Jahren zum Kieferorthopäden schicken?

Mit vier Jahren kann man besonders gut das Wachstum steuern. Es geht nicht um eine Fehlstellung der Zähne, sondern um eine Lage-Beziehung der Kiefer zueinander. Wenn man zum Beispiel dieses Modell hier sieht, wo der Unterkiefer vor dem Oberkiefer steht, muss man dafür sorgen, dass der Unterkiefer im Wachstum gebremst wird – nach hinten bewegt wird, und der Oberkiefer nach vorne bewegt wird. Ich zeige ihnen jetzt mal ein Schluss-Modell: Hier haben wir das geschafft: Das ist die gleiche Patientin und die Lage-Beziehung der Kiefer stimmt nun zueinander.

Und so was macht man mit Geräten – mit herausnehmbaren Zahnspangen, die werden nachmittags und nachts getragen. Das sind die herausnehmbare Geräte, die den Unterkiefer nach hinten bewegen und hier oben kleine Wachstumspelotten haben, damit der Oberkiefer nach voren bewegt wird. So eine Frühbehandlung dauert anderthalb Jahre ungefähr, dann muss es geschafft sein, dass der Unterkiefer und der Oberkiefer eine korrekte Lage-Beziehung zueinander haben. Ihr Kind muss nachts noch eine Spange tragen – zirka ein Jahr und danach kontrollieren wir noch den Zahnwechsel und schauen ob später noch einmal eine zweite Behandlung notwendig ist.

Zahnspange – Wie lange muss sie getragen werden?

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Zahnspange – Wie lange muss sie getragen werden?

In der Regel ist es so, dass man nach drei bis vier Jahren fertig ist mit der kieferorthopädische Behandlung. Danach muss aber immer noch eine Spange nachts getragen werden: Ein Jahr lang jede Nacht , ein Jahr lang jede zweite Nacht , ein Jahr lang jede dritte Nacht, ein Jahr lang eine Nacht pro Woche. Bei erwachsenen Patienten oder bei Patienten wo wir ganz große Zahnfehlstellung korrigiert haben, kleben wir auch Haltedrähte , die den Eckzahn auf der einen Seite mit dem Eckzahn auf der anderen Seite verbinden. Sie sorgen dafür, dass auch bei dem Wachstumsdruck der Weisheitszähne sich im Schneidezahn- Bereich nichts mehr verändert. Das heißt , diese Haltedrähtchen sind manchmal an ein Leben lang im Mund.

Zahnspange – Wie oft muss ich sie nachstellen lassen?

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Wie oft muss ich eigentlich meine Zahnspange nachstellen lassen?

Sie müssen damit rechnen, dass sie alle fünf bis sechs Wochen den Kieferorthopäden besuchen. Bei der herausnehmbaren Spange wird dann an der Spange ein Federchen aktiviert oder andere Dinge aktiviert. Bei der festsitzenden Spange wird in unterschiedlichen Abständen der Bogen neue eingesetzt.

Zahnspange – Wie schmerzhaft ist das Tragen?

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Zahnspange – Wie schmerzhaft ist das Tragen?

Bei der herausnehmbaren Zahnspage ist es so, dass es schon mal ein bisschen drücken kann, aber Schmerzen gibt es eigentlich nicht. Bei der festen Zahnspange sieht das etwas anders aus; das heißt nach dem Einsetzen der festen Spange kann es sein, dass der Patient zwei, drei Tage Schmerzen hat, weil die Zähne alle bewegt werden und natürlich empfindlich reagieren. Außerdem kann es sein, dass bei jedem Bogenwechsel – wenn also eine neue Kraftquelle auf die Zähne gebracht wird – dass da auch nochmal ein Druckgefühl auftritt. Aber richtige Schmerzen während der Behandlung hat man eigentlich nicht.

Zahnspangen – Welche Arten gibt es? Welche Vorteile und Nachteile gibt es?

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Welche Arten von Zahnspangen gibt es und wo liegen die Vor- und die Nachteile?

Die herausnehmbaren Zahnspangen werden während des Wachstums eingesetzt; das heißt man kann mit den Geräten zum Beispiel wie bei dieser Spange den Oberkiefer weiten – also breiter machen, damit er zum Unterkiefer passt, oder man kann auch einzelne Zähne bewegen – allerdings nur kippend und nicht mit der Zahnwurzel bewegen.

Dann gibt es auch Zahnspangen, die das Wachstum beeinflussen. Hier wird nur der Einzelkiefer behandelt. Hier wird die Lage-Beziehung Oberkiefer/ Unterkiefer korrigiert.

Diese Doppelspangen sind natürlich nicht so angenehm zu tragen. Die werden nur nachmittags und nachts in den Mund genommen und dann kann man erreichen, dass der Unterkiefer einen Millimeter pro Monat auf den Oberkiefer zuwächst.

Außerdem gibt es noch ein Gerät, das nicht so gerne getragen wird, aber das einen ganz tollen Einfluss auf das Oberkiefer-Wachstum hat. Das ist so ein Wachstumsbügel, ein Gesichtsbügel, der dafür sorgt, dass der Oberkiefer im Wachstum gebremst wird. Diese kleinen Enden werden an einer Kopfkappe befestigt und da gibt es einen Zug der den Oberkiefer nach hinten bewegt.

Dann gibt es verschiedenste Arten von Wachstumsspannungen: einmal aufs Oberkiefer- Wachstum bezogen und einmal auf Unterkeiferwachstum bezogen – abhängig davon, was bei dem Kind gerade notwendig ist.

Auf der anderen Seite gibt es noch die festsitzende Zahnspange, mit der Zahn und Wurzel bewegt werden – anhand des Bogens, der eingesetzt wird. Man kann also nicht wie bei den herausnehmbaren Spangen Wachstum beeinflussen, sondern man bewegt die Zähne aufeinander zu. Hierzu ist es extrem wichtig, eine optimale Zahnpflege zu haben. Der Patient muss auch Hilfsmittel von uns einhängen, die dafür sorgen, dass die Zähne in die richtige Richtung bewegt werden. Diese feste Zahnspange ist in der Regel anderthalb bis zwei Jahre im Mund. Danach ist man meistens fertig, ausser es gibt etwas schwierigere Behandlungen.

Manchmal müssen auch Gummiringe eingehängt werden; diese müssen meistens rund um die Uhr getragen werden. Diese Gummiringe bewegen die Zähne aufeinander zu. Man trägt die vom oberen Eckzahn häufig zum unteren Backenzahn. Diese Gummiringe bewegen jetzt den oberen Eckzahn ein Stückchen nach hinten und den unteren Backenzahn ein Stück nach vorn und solange bis die Zähne korrekt zu einander eingestellt sind.

Der Vorteil einer festen Spange ist, dass man meist nach zwei Jahren fertig ist, und man dann eine ganz perfekte Zahnstellung hat. Das ist im Gegensatz zu sehen zu den herausnehmbaren Zahnspangen, da muss man meistens drei bis vier Jahre mit machen, man ein schönes Ergebnis erreichen kann.

Bis zu welchem Alter ist eine kieferorthopädische Behandlung möglich?

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Man kann in jedem Alter behandeln, wenn die Patienten motiviert sind. mein ältester Patient war 61 Jahre alt und wollte noch eine Zahnspange haben. Man kann im Prinzip in jedem Alter behandeln. Die Patienten müssen nur dazu bereit sein. Ich sage bei den Erwachsenen immer: Es ist eine Beinträchtigung der Lebensqualität. Man muss das für sich wollen, dann hält man das auch aus.

Die Patienten müssen erstens damit rechnen, dass sich Speisereste zwischen den festen Zahnspangen absetzen. Da müssen sie regelmäßig putzen. Die Zähne werden empfindlich, das heißt es kann auch mal ein bisschen weh tun und drücken. Die dritte Sache ist, manchmal müssen Patienten auch Gummiringe einhängen, die die Zähne bewegen. Auch das ist eine Beeinträchtigung, denn die müssen täglich getragen werden – und zwar täglich möglichst 24 Stunden. Sie müssen das natürlich für sich machen und nicht für ihren Partner. Denn sie können sich vorstellen, diese Beinträchtigung müssen sie alleine aushalten. Ihr Partner kann Ihnen da nichts abnehmen. Ich habe viele Patienten erlebt die wirklich ganz zufrieden waren hinterher und glücklich, weil sie eine geschlossene Zahnreihe hatten, keine Lücken mehr zwischen den Zähnen und sich deutlich wohler und jünger fühlten.